KnastKunst GEDOK Freiburg

„KNAST KUNST“

GEDOK- Gruppenausstellung
Amtsgericht Freiburg, Holzmarkt 2, 79098 Freiburg
15.08.-31.08. 2017
Führungen17./22./24./29. 31. August jeweils 17 Uhr
> Flyer

Impressionen und Konzept

30 QR-Codes von Online-Artikeln unschuldig zur Haftstrafe verurteilter Menschen wurden zu einer grafischen Boden-Wandinstallation zusammengefügt. Es handelt sich beispielsweise um unschuldig Verurteilte in der Todeszelle, über banale Justizirrtümer auch in Deutschland, politische Gefangene in der Ex-DDR, politisch Inhaftierte in der Türkei, Lateinamerika,
China sowie Künstler die wegen Ihrer Arbeit inhaftiert wurden.

Die Form von Sandra Simone Schmidts QR Codes Installation ist wie x-förmiger menschlicher Körper gestaltet. X steht auch für auch durchgestrichen, der menschliche Körper mit erhobenen Armen symbolisiert auch Wehrlosigkeit. Einen optischen wie inhaltlichen Kontrast zu den in schwarz-weißen gehaltenen QR Codes bildet das rot/weiße Absperrband …Der „Tatort Justizirrtum“ d.h. die Gefängniszelle wird abgesperrt.

Neben den streng grafischen Elementen kommt mit dem großformatigen Foto „Gefangen“von Veronika Grüger ein Element aus der Freiheit in die Zelle. Das Bild der Bäume wirkt fast wie ein vergittertes Fenster, in sich ein Widerspruch. Man könnte sich fragen was hinter dem Gefängnisfenster liegt. Wird ein unschuldig inhaftierter Mensch jemals wirklich wieder frei sein können? Oder beleibt er gefangen in einem Trauma? Verstärkt wird die Aussage noch durch die Schrift auf dem Spiegel in der Zelle:
UnSchuldig
ZWANGsHaft
einGesperrt

> Ganzes Konzept und Artikel als PDF

> Badische Zeitung“ KnastKunst“ GEDOK Ausstellung

 © by the artists

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